aktualisiert am:

26. November 2006

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Suzuki European Cup Valencia (Text: MW)

Das erste Rennwochenende der Saison ist gelaufen. In Valencia fand der erste Lauf des Suzuki European Cups statt. Bei 25°C und strahlendem Sonnenschein hatte die Veranstaltung einen angemessenen Rahmen. Die 27 Rennmaschinen, die zentral in Italien gewartet werden, wurden am Donnerstag ausgelost. Donnerstag Nachmittag wurden dann die Motorräder vorbereitet und für das freie Training am Freitag startklar gemacht.

(Max Weymann, Dominic Lammert, Oliver Skach, Uwe Geyer)

 

Weymann’s Rennmaschine

Das Training lief ganz gut und ich konnte mich schnell an die neue Maschine gewöhnen und hatte auch die Streckenführung rasch gespeichert. Nach 60 Minuten hatte ich die 15. Zeit gefahren und war damit bester Deutscher.

Im Zeittraining haben wir einige Änderungen am Fahrwerk gemacht und ich konnte mich um mehr als 1 Sekunde steigern. In der Schlussphase der Sitzung wollte ich noch eine schnelle Runde fahren, doch langsamere Kollegen machten mir einen Strich durch die Rechnung und hielten mich auf. Trotz großer Zeitverbesserung gegenüber dem freien Training blieb ich 15. und bester Deutscher. Da 4 Wildcard Piloten am Start waren, welche nicht zur Wertung zählen, hatte ich unterm Strich die 11. beste Rundenzeit gefahren.

34 Forster (Australien), 4 Skach, 2 Weymann, 3 Lammert (alle Deutschland)

Meine Teamkollegen waren in den Trainings schon übers Vorderrad gestürzt aber hatten sich nicht verletzt. Im Rennen sollte es mir ähnlich gehen. In den ersten Kurven nach dem Start ging es heiß her und einige Piloten stürzten. Nicht selten haben sich die Fahrer berührt und zum Teil gerempelt, aber das gehört wohl dazu. Im Verlauf des Rennens hat sich eine 5 Mann starke Gruppe gebildet, die um Platz 7 kämpfte. Ich war an dritter Stelle dieser Gruppe und sah, dass sich der erste langsam absetzte. Also musste ich meinen Vordermann überholen, denn ich wollte den Australier nicht entwischen lassen.

Bei meinem Überholmanöver rutschte mir das Vorderrad unangekündigt weg und ich ging zu Boden. Damit war für mich das Rennen beendet und ich musste ohne Punkte ohne Preisgeld und ohne Pokal nach Hause reisen. Außer dem Sturz war das Wochenende doch Erfolgreich, ich habe gesehen, dass ich in der Lage bin unter die ersten Zehn zu fahren. Momentan bin ich noch etwas geknickt aber in wenigen Wochen fängt ja die IDM an und da werde ich sicherlich wieder motiviert sein und alles geben.

Vielen Dank an meinen Mechaniker Bernhard, die Helfer Heiko und Horst und an Suzuki International Europe in Person von Herrn Poensgen.

Beste Grüße Max Weymann #2